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Der Chor

Wahrscheinlich lag hier die Apsis der romanischen Kirche, bevor sie im 13. Jahrhundert erweitert wurde.

Die Säulen sind figürlich und ornamental ausgearbeitet; es findet sich u.a. ein Vogel über seinem Nest in der Südwestecke, und alle vier Ecken sind mit Rosetten verziert.

Auf dem Schlussstein der Decke (s. Bild) ist ein Drache erkennbar, der sich häutet — ein Symbol der Neugeburt. Die Mitte ist durchbohrt, um eine Kette durchzuführen, an die sich eine Leuchterkrone oder ein Pyx genanntes Gefäß hängen ließ, in dem sich die Hostie, das geweihte Brot, befand.

Die Fenster sind im dekorativen Stil des 14. Jahrhunderts gehalten und ersetzen die ursprünglich romanischen, deren äußere Einfassungen immer noch sichtbar sind.

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