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Der Altarraum

Der Altarraum bildet die einzige Erweiterung des ursprünglichen Gebäudes von 1170. Er wurde im 13. Jahrhundert angebaut, als das Moment der Wandlung bei der Eucharisite stärker in den Mittelpunkt des Gottesdienstes rückte. In vielen Kirchen wurde in dieser Zeit der Alatarbereich erweitert, um die Sakramentenverehrung eindrucksvoller gestalten zu können.

Der Raum ist im Stil der englischen Frühgotik mit schlichten Spitzbögen und schlanken Säulen als Fensterrahmung gehalten. Das verleiht ihm den Eindruck der hellen Weite, der sich deutlich von der schweren Massigkeit der übrigen Kirche abhebt.

In die Wand sind Sedilien eingelassen (vgl. unteres Foto), drei Sitznischen für Priester, Diakon und Subdiakon bei der Messe. Sie kamen ca. 40 Jahre später dazu — ihr Stil ist stärker ornamental gehalten als der der Fenster. Die beiden Aussparungen links sind die Piscina, um die Abendmahlsgefäße auszuwaschen, und eine Sakramentennische, wo sie aufbewahrt wurden.

Die noch stärker ornamentale, neugotische Altarwand spiegelt in seinen präzise gemeißelten Bögen die Vorstellungen der Restauratoren des 19. Jahrhunderts von der mittelalterlichen Idealform.

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